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Presse
01.04.2009, 14:01 Uhr | Übersicht | Drucken
Abschlussklasse der Bad Lauterberger Lutterbergschule im Landtag in Hannover

Einen wichtigen Eindruck vom politischen Geschehen auf Landesebene konnte die Klasse 9, Abschlussklasse der Lutterbergschule in Bad Lauterberg, gewinnen. Sie besuchte zusammen mit ihrem Klassenlehrer Martin Struck, der zugleich Schulleiter ist, am 26. März 2009 den Niedersächsischen Landtag in Hannover.


Foto
Schüler der Lutterbergschule Bad Lauterberg besuchten den Niedersächsischen Landtag.
Nach einer Einführung mittels eines halbstündigen Informationsfilms bot sich die Gelegenheit, eine Stunde lang der an diesem Tag stattfindenden 34. Sitzung des Niedersächsischen Landtages von der Tribüne aus zu folgen. Wie der Zufall es wollte, ging es dabei um die aktuelle Bildungspolitik - eine von den acht Schülern interessiert verfolgten Debatte.
Nach der nach Meinung der Schüler viel zu rasch vergangenen Zeit als Zuschauer ging es dann in einen Konferenzraum, in dem sich die drei Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Hausmann (SPD, Osterode), Rudolf Götz(CDU, Seesen) und Patrick-Marc Humke-Focks (Die Linke, Göttingen) eine weitere Stunde lang den Fragen der Schüler stellten. Besonders interessierte in der sehr persönlichen Diskussionsrunde die Tätigkeit jedes einzelnen Abgeordneten.
 
"Ich wusste gar nicht, dass man als Landtagsabgeordneter so viel arbeiten muss!", war dann auch eine wichtige Erkenntnis von Jan, 17. Yasin, 16, interessierte besonders, unter welchen Bedingungen man gewählt werden kann. Thema war zudem die Situation der Abgänger mit Förderschul- und Hauptschulabschluss und deren Zukunftschancen - nicht nur an der Lutterbergschule - und so war der Bezug zur aktuellen Bildungspolitik schnell hergestellt.
 
Gegen 13 Uhr war auch dieser letzte Teil des Kennenlernens der Arbeit im Landtag beendet und nach einem gemeinsamen Foto ging es zurück nach Osterode. "Solche außerschulischen Begegnungen mit der Politik sind immer wieder sehr wichtig, um einen Einblick zu vermitteln, was die Politiker machen - und um zu zeigen, dass sie Menschen sind, mit denen man durchaus auf Augenhöhe reden kann. Hierbei werden Hemmschwellen abgebaut. Wenn der eine oder andere Schüler sich daraufhin politisch interessiert, engagiert und in der Folge auch zur Wahl geht, anstatt sie zu verweigern - dann hat der Politikunterricht schon etwas Positives bewirkt. Denn Verweigerung nützt nur Splitterparteien, wie z. B. den Rechtsradikalen in der und um die NPD", so Klassenlehrer Struck abschließend über den gelungenen Tag.


aktualisiert von Petra Ahrens, 01.04.2009, 14:02 Uhr

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